Zahnimplantate

Als Zahnimplantat bezeichnet man eine künstliche Zahnwurzel. Sie werden von Zahnärzten bei einer Operation in den Kieferknochen eingesetzt. Mithilfe von Implantaten können sowohl einzelne als auch mehrere fehlende Zähne eingesetzt werden.
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Zahnimplantate – Vorteile

  • Herausnehmbarer Zahnersatz kann durch Implantate manchmal vermieden oder besser im Mund fixiert werden.
  • Gesunde Nachbarzähne bleiben unberührt.
  • Implantate unterscheiden sich kaum von natürlichen Zähnen.
  • Sie sind belastbar wie ein natürlicher Zahn.
  • Das Implantat überträgt den Kaudruck direkt auf den Kieferknochen.
  • Implantate vermeiden Knochenschwund.
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Implantate – Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Sofern die Nachbarzähne gesund sind, ist ein Zahnimplantat ideal. Implantate ersetzen die verlorengegangene Zahnwurzel und bilden einen stabilen Anker als Zahnersatz. Die Nachbarzähne bleiben verschont. Implantate sind aus unbedenklichem Titan und belastbar wie ein natürlicher Zahn. Auch größere Lücken lassen sich mit Implantaten schließen. Hier sind sie Brücken für Anker und Prothesen.
Für Implantate müssen bestimme Voraussetzungen erfüllt sein. Es ist ganz wichtig, dass genügend Kieferknochen da ist. Zähne, Zahnfleisch und Kiefer sollten entzündungsfrei sein und die Nachbarwurzeln dürfen nicht zu dicht liegen. Gleichzeitig sollten keine schweren Allgemeinerkrankungen vorliegen. Die Voraussetzungen müssen stimmen. Wenn de Voraussetzungen stimmen, kann es losgehen.

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Zahnimplantate – Wie erfolgt der Eingriff?

Der Eingriff dauert circa 60 Minuten und beginnt mit einer örtlichen Betäubung. Nun bohrt der Zahnarzt ein Loch in den Kieferknochen und schraubt dann das Implantat ein. Jetzt kann die Mundschleimhaut wieder vernäht werden. In der Regel braucht das Implantat 3 Monate, um zu heilen. In dieser Zeit sollte es nicht belastet werden.
In das Implantat eingeheilt, kann der Zahnersatz hergestellt werden. Dazu legt der Zahnarzt das Implantat frei und schraubt eine Einheilkappe hinein. Das Zahnfleisch umschließt die Kappe in wenigen Tagen wie einen natürlichen Zahn. Ist das geschehen, ersetzt der Zahnarzt die Einheilkappe kurzzeitig mit einem Abheilpfosten. Dann nimmt er einen Abdruck, um den Zahnersatz vorzubereiten.
Ein Zahntechniker fertig die auf den implantatsitzenden Zahnkronen, Brücken oder Prothesen nach Maß und individuell an. Mit dem vom Zahnarzt angefertigten Anformungen, wählt er für den Aufbau passenden Implantatpfosten aus. Dann erstellt er den Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke oder Vollprothese her. Der Zahnarzt schraubt den Aufbau in das Implantat und setzt anschließend die Zahnkrone auf.

Hier sehen Sie die einzelnen Behandlungsschritte nochmal im Überblick:

  • Bohren
  • Implantat einschrauben
  • Einheilen
  • Implantataufbau
  • Zahnkrone aufsetzen
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Zahnimplantate – Worauf ist zu achten?

Damit Sie lange Freue an Ihrem Zahnimplantat haben, ist gute Pflege wichtig. Lassen Sie sich die genaue Pflege in Ihrer Zahnarztpraxis zeigen. Reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Lassen Sie Ihren Zahnarzt zweimal täglich draufschauen und Ihre Zähne auch regelmäßig professionell reinigen.
Außerdem sollten Sie mit dem Rauchen aufhören. Rauchen schädigt das Gewebe und das Implantat wächst nicht richtig ein. Wenn Sie sich für ein Implantat entscheiden und es gut pflegen, haben Sie lange Freude an schönen Zähnen.

Zahnimplantate – Zusammenfassung

  • Implantate eignen sich, wenn die Nachbarzähne gesund sind.
  • Zähne, Zahnfleisch und Kiefer sollten entzündungsfrei sein.
  • Nachbarwurzeln dürfen nicht zu dicht liegen.
  • Es muss genügend Kieferknochen vorhanden sein.
  • Der Patient sollte keine schwere Allgemeinerkrankung haben.
  • Bei Rauchern sind Misserfolge häufiger als bei Nichtrauchern. Denn Rauchen schädigt das Gewebe. Die Folge: Das Implantat kann nicht richtig einwachsen.
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