Karies

Karies ist eine Zivilisationskrankheit, bei der die Ernährung eine große Rolle spielt. Unsere Nahrung enthält überwiegend schädliche Kohlenhydrate, welche wir regelmäßig zu uns nehmen. Durch die vielen Zwischenmahlzeiten sind unsere Zähne häufiger Bakterien ausgesetzt, die sich auf den Zähnen absetzen. Es ist völlig normal, dass in unserem Mund Bakterien leben. Sie gehören zu unserem Alltag dazu. Die Frage ist nur: „Wann werden sie gefährlich?“. Karies entsteht, wenn Nahrung mit viel Zucker im Mund übrigbleibt. Dann verwandeln die Bakterien den restlichen Zucker in Säure um. Diese wiederum greift unser Zahnschmelz an.
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Was ist Karies?

Man bekommt Karies, wenn man sich selten die Zähne putzt oder viel Zuckerhaltiges zu sich nimmt. Das gilt sowohl für Essen als auch Trinken. Denn dann bilden sich Beläge aus Speiseresten und Zellen auf den Zähnen, sogenannte Plaques. Auf den Plaques lassen sich die Bakterien in unserem Mund nieder und wandeln dort den restlichen Zucker in Säure um. Der Plaque verhärtet sich mit der Zeit und wird zu Zahnstein, auf dem sich wiederum noch mehr säureproduzierende Bakterien ablassen. Die Säure auf dem Zahn entkalkt ihn und löst in Schritt für Schritt auf. Unter dem Belag verfault der Zahnschmelz und es entsteht Karies. Der Zahnarzt muss solche Kariesherde schließlich beseitigen und die Löcher schließen.

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Es gibt 3 Faktoren, von denen das Kariesrisiko abhängig ist: Von der Häufigkeit sü0ßer Zwischenmahlzeiten, von der Zusammensetzung der Mundbakterien und von der Qualität des Zähneputzens. Es gehört mittlerweile zu einer der neuen Errungenschaften des zahnmedizinischen Fortschritts, Karies zu erkennen, bevor sie für fas zahnärztliche Auge sichtbar ist.
Durch einfache Tests kann der Zahnarzt bestimmen, wie hoch das Kariesrisiko bei einem Menschen ist. Die bakteriellen Beläge auf den Zähnen färben sich durch spezielle Tabletten und werden sichtbar. Die besonders starkverfärbten Zähne sollte der Zahnarzt besonders im Auge behalten.

Warum entsteht Karies?

Es müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit eine Zahnkaries entsteht:

  • Das Essen von zuckerhaltiger Nahrung oder Dinge mit viel Stärke
  • Im Mund können die Kariesbakterien ungestört arbeiten
  • Die Bakterien brauchen einen Wirt, also in diesem Fall der Zahn, auf dem sie sich ansiedeln können
  • Damit Säure entsteht, braucht es genügend Zeit, damit die Bakterien für den Zahnbelag genügend Nahrung haben
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Übrigens: Es können mehr Speisereste weggespült werden, je mehr Speichel produziert wird. Dann ist es die Zahnoberfläche glatter und für die Bakterien umso schwieriger, sich auf den Zähnen abzusetzen.
Auch die kleinen süßen Zwischenmahlzeiten sind aus ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten vielleicht sinnvoll, aber für die Zahngesundheit nicht gut. Lieber eine ganze Tafel Schokolade auf einmal essen und sich danach sorgfältig die Zähne putzen anstatt viele kleine Stückchen über den Tag verteilt.

Karies Krankheitsverlauf

Die weißen Stellen auf den Zähnen sind einige Stellen im Zahnschmelz, die als erstes entkalken. Wenn die Nahrung Farbpigmente enthielt, dann können sich die Flecken auch dunkel verfärben. Wenn der Zahnschmelz nur oberflächlich angegriffen wurde, dann kann der Zahnschmelz im frühen Stadium durch eine Fluoridbehandlung behandelt werden.

Karies: Wann entsteht ein Loch?

Wenn das Karies im Anfangsstadium nicht erkannt wird, bilden die Bakterien immer mehr Säure und können auch das unter dem Zahnschmelz liegende Zahnbein, auch Dentin genannt, angreifen. Das Karies breitet sich daraufhin immer schneller aus und „frisst“ ein Loch in den Zahn, da das Dentin weicher gegenüber der bakterienproduzierenden Säure ist.
Die Zahnhartsubstanz kann, anders als bei den menschlichen Knochen, nicht durch den Körper ersetzt werden. Hier muss der Zahnarzt die betroffene Stelle mit dem Bohrer entfernen und das Loch wieder schließen. Durch Karies verursachte Löcher hinterlassen einen dauerhaften Schaden.
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Unbehandelt dringt Karies in die Wurzel

Es kommt zu einer Wurzelentzündung, was zu starken Schmerzen führen kann, sofern das Karies bin ins Zahnmark vordringt. Es ist eine aufwendige Wurzelbehandlung nötig, um den Verlust des Zahnes noch zu verhindern. Hier wird das Zahninnere entfernt und der Wurzelkanal aufgefüllt.

Frühdiagnose erspart den Bohrer

Mit einer Laserfluoreszenzmessung wird die Karies angezeigt, die sich unter der nach außen intakt wirkenden Schmelzoberfläche befindet. Die Kaufläche, auch Fissur genannt, wird mit einer Lasersonde abgefahren. Hier wird im inneren des Zahnes der Gesundheitszustand der Zahnsubstanz gemessen. Bei jedem Patienten sind die Abweichungen vom „Normalwert“ unterschiedlich und ertönen in Form akustischer Signale. Auch der Fortschreitungsgrad der Karies kann mit solcher Messung ermittelt werden. Meist führt hier gründliche Zahnhygiene und Fluoridhaltige Maßnahmen zu gesunden Zähnen.

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Schutz vor Karies

Die Ursachen für die Entstehung von Karies sind Ihnen nun bekannt. Es gibt drei wirksame Säulen, mit denen man Karies bekämpfen kann:

  • Gründliche und regelmäßige Zahnpflege
  • Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung
  • Der Einsatz von Fluoriden in Form von Mundspülungen, Zahnpasten und Spezialgelees.
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Was kostet ein Bleaching?

Die Zähne sollten nach Möglichkeit nach jedem Essen sorgfältig geputzt werden. Wenn nicht, sollten es mindestens zwei Mal nach den Mahlzeiten sein. Es ist nicht genug, wenn Sie morgens Ihren Mund nur mit einer Fluoridlösung ausspülen. Das bestätigen auch neuste wissenschaftliche Erkenntnisse.
Den Tag über sollten Sie Ihre Zwischenräume mit einer Zahnbürste säubern. Am Abend sollten die Zähne mindestens für drei Minuten gründlich geputzt werden, und zwar immer vom Zahnfleisch zum Zahn.
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